Die Jury des Deutschen Mode-Instituts zum „Krawattenmann des Jahres“, die sich aus führenden Vertretern der Krawattenindustrie, Fachjournalisten und Repräsentanten der „Samt, - und Seidenstadt“ Krefeld zusammensetzt, hat Hape Kerkeling zum „Krawattenmann des Jahres 2011“ gewählt.
Der Schauspieler, Unterhaltungs-Künstler und Autor Hape Kerkeling ist
„Krawattenmann des Jahres 2011“!
Offizielle Begründung:
„Als einer der prägnantesten und beeindruckendsten Künstler der deutschen Medienlandschaft haben Sie bereits Geschichte geschrieben. Selbst, oder gerade als Verwandlungskünstler, haben Sie persönlich immer Stil bewiesen, der auch Ihr jeweiliges Alter Ego oft ästhetisch zu einer Stil-Ikone machte.
Mit dieser Auszeichnung möchten wir Ihre persönliche Erscheinung, Ihr authentisches Auftreten und damit natürlich auch Ihren individuellen Bekleidungsstil würdigen, bei dem auch die Krawatte, mag es das Tuch oder die Fliege sein, immer in perfekter Weise der Persönlichkeit sowie dem jeweiligen Kontext gerecht zu werden scheinen“,
lautete die offizielle Begründung für die Wahl des Preisträgers.
„Sie haben in all den Jahren ein Kaleidoskop an Persönlichkeitsmustern dargestellt, deren Selbstdarstellung und Selbstinszenierung im Wandel der Zeit parodiert, und damit einhergehend fast schon eine Chronologie der Lebensstile unserer Zeit entwickelt, die bei aller Innerlichkeit das Äußere immer perfekt in Einklang bringen“, so Müller-Thomkins weiter, „dem Stil eine derartige Öffentlichkeit zu verschaffen vermag nur derjenige, der ihn auch in sich trägt."
Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts, überreichte dem Preisträger im Berliner Hotel Kempinski die stählerne Skulptur in Form einer Krawatte. Und gab dabei zu, dass Hape Kerkeling schon seit langem ein Wunschkandidat war.
„Ich freue mich ganz besonders Ihnen diesen Preis überreichen zu dürfen. Diese in der heutigen Zeit außergewöhnlich klingende Auszeichnung hat mittlerweile einen gewissen Kult-Charakter und stammt aus einer Ära, in der "Awards" hierzulande noch ein Fremdwort waren."
„Ich kann mich gar nicht erinnern, dass jemand schon einmal eine so schöne Laudatio über mich gehalten hat“,
bedankte sich Hape Kerkeling beim Laudator. Über den Preis aus seiner Heimat freue er sich ganz besonders, vor allem wenn er schaue, wer seine Vorgänger sind. Für den Künstler gehört die Krawatte zum gepflegten Auftritt und bei vielen Anlässen einfach dazu. Und:
„Die Krawatte ist für mich ein Symbol dafür, dass man gewissermaßen gereift ist."
Er zitiert Jürgen Drews Worte:
„Die Krawatte macht den Mann zum Herrn“,
die dieser zu ihm sagte, nachdem er 1995 in einer Sendung erstmals Krawatte trug. Und was würde Horst Schlämmer zu dem Preis sagen?
„Der wäre wahrscheinlich schon vor der Preisverleihung zu angetrunken gewesen, um sich ordentlich zu bedanken“,
sagt Kerkeling.
Hape Kerkeling schlüpft als Allroundtalent immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen. Als Unterhaltungskünstler – ob in der Figur des kauzigen Horst Schlämmer oder als Schlagerdiva Uschi Blum – ist Hape Kerkeling beim Publikum beliebt. Mit dem Buch „Ich bin dann mal weg“ über seine Pilger-Reise auf dem Jakobsweg landete er als Autor einen Bestseller. Gerade erst war Hape Kerkeling mit „Unterwegs in der Weltgeschichte“ im deutschen Fernsehen auf Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit.
Hape Kerkeling reiht sich mit der Auszeichnung zum „Krawattenmann“ in die Reihe prominenter Vorgänger.
Mit mehr als 45jähriger Tradition verleiht das Deutsche Mode-Institut, seit einigen Jahren gemeinsam mit der Stadt Krefeld, jedes Jahr den Titel. Zu den Titelträgern zählen Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, aus Gesellschaft und Politik, Film und Fernsehen, Wirtschaft und Sport - unter anderem Willy Brandt, Hans Joachim Kulenkampff, Helmut Schön, Günther Jauch, Christian Wulff und Götz Alsmann. Kerkelings Vorgänger im Jahr 2010 ist Claus Kleber.
Ort der Verleihung war Berlin.